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Das vorliegende Kinderbuch kann in hervorragender Art und Weise in den Prozess der vorschulischen und schulischen Leseerziehung integriert werden. Der Buchstabenwurm "begleitet" die Kinder auf dem Weg vom Vorlesen über das Mitlesen zum Selberlesen.
Die Faszination am Lesen von Kinderbüchern ist für Kinder immer dann am größten, wenn die Geschichte leibhaftig mit - und nacherlebt wird. Ein klares Indiz für die Lesebegeisterung ist es natürlich, wenn die Geschichte eines Kinderbuches noch lebendig bleibt, nachdem das Kinderbuch längst geschlossen wurde. Aus Kinderbüchern können so in den Kinderzimmern kleine Welten entstehen, die in den Köpfen der kleinen Leser und Leserinnen keine Grenzen kennen.
Dem vorliegenden Kinderbuch liegt ein besonderes Konzept der Leseförderung zugrunde. Leseförderung findet dabei auf drei unterschiedlichen Ebenen statt. Diese Ebenen sind mit ihrer lesemotivierenden Intention eng miteinander verknüpft und beeinflussen sich gegenseitig. Dieses Zusammenwirken führt letztendlich dazu, dass Kinderbuch bzw. Kinderbücher immer wieder auf's Neue Lesespaß und Lesefreude auslösen.
Der Leselernprozess der Kinder ist sicherlich einer der interessantesten und spannendsten Entwicklungsabschnitte im kognitiven Erziehungsbereich. Interessant und spannend auch deshalb, weil die Andersartigkeit, und die Unterschiedlichkeit, wie sich einzelne Kinder an das geschriebene Wort und an den geschriebenen Text heran begeben, in kaum einem anderen kognitiven Lernbereich so deutlich wird.
Vorlesen Mitlesen Selberlesen: Kinder bringen Buchstaben in Lautfolge
Kinder beginnen mit dem Lesen, indem sie zunächst bestimmte geschriebene Buchstaben isoliert sprechen, und diese dann in eine hörbare Lautfolge verwandeln. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass diese Lautfolge keineswegs auch laut gesprochen werden muss. Es ist vielmehr so, dass auch das „stille“ Lesen eines Kindes zu den gleichen Lernerfolgen führt. Auch wenn wir Erwachsene i.A. sehr schnell über dieses Phänomen hinweggehen, so sollte man dennoch diese „besondere“ Leistung der Kinder in diesem Leselernabschnitt einmal genauer betrachten.
Lesen lernen Lautbildung und Klangbildung bei Kleinkindern
Das Kind ist ab einem bestimmten Lernalter in der Lage, auditiv aufgenommene Lautbildungen zunächst gesprochen und später ungesprochen, im Kopf, zu reproduzieren, um sie schließlich mit anderen gehörten Lauteinheiten zu einem sinnvollen Ganzen zusammenzufügen. Gleichsam wie ein Mosaik fügt das leselernende Kind die einzelnen, neu aufgenommenen, Laute und Wörter, den bereits bekannten, Lautbildungen hinzu. Natürlich gibt es in unserer Verständigung keine reine Lautsprache, d.h. dass das Kind schon früh geringe Abweichungen zwischen dem was geschrieben steht und dem was gesprochen wird, lernen muss.
Lesen lernen Lautbildung und Klangbildung bei Kleinkindern
Es ist dieses ein Lernprozess, der auf eine ständige Verbesserung und auf ein möglichst häufiges Vorsprechen angewiesen ist. Erst wenn die entgültige, korrekt gesprochene Laut- und Klangbildung erreicht wird, ist der entsprechende Lernabschnitt erfüllt, denn erst zu diesem Zeitpunkt wird in einem geschrieben Wort die richtige Bedeutung erkannt.
Viel Spaß auf unserem Portal für das Erstlesealter !
Familie Hartmann
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Besonderer Buchtipp Kinderbuchtipp "Bubu der Buchstabenwurm"
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